KI-Beratung für Gemeinden in Österreich

Ihre Gemeinde.
Ihre KI-Strategie.

Von „Dürfen wir das überhaupt?“ zu einem klaren Plan: was KI im Gemeindeamt leisten kann, was rechtlich gilt, welche Anbieter es gibt und womit Ihre Gemeinde startet.

3Halbtage
Bgm. + StadtratFührungsebene
2028Zielbild in zwei Jahren
Unabhängigkein Softwareverkauf

1 · Fragen, Unsicherheit, Unklarheit

Diese Fragen hören wir in fast jedem Gemeindeamt.

KI ist längst im Amt.
Nur sagt es keiner laut.

Mitarbeitende nutzen ChatGPT & Co., oft mit privaten Gratis-Konten. Regeln, freigegebene Werkzeuge und Schulung fehlen. Das ist das eigentliche Risiko.

Unsicher, aber trotzdem

Viele wissen nicht, ob sie KI verwenden dürfen, und tun es schließlich doch, ohne mit Vorgesetzten darüber zu sprechen.

Rechtlich unklar

Was erlaubt die DSGVO, welche Pflichten bringt der AI Act, wer haftet für einen Fehler im KI-Entwurf?

Niemand weiß, was erlaubt ist

Keine Dienstanweisung, keine freigegebenen Werkzeuge, keine Schulung. Jede und jeder entscheidet selbst.

0 %

der Beschäftigten deutscher Behörden nutzen bereits KI

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davon fühlen sich ausreichend geschult

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der Nicht-Nutzenden warten auf offizielle Leitlinien

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der KI-Nutzenden bringen eigene KI-Werkzeuge mit zur Arbeit

Quelle

Global AI Adoption Survey, 445 Beschäftigte deutscher Behörden, Okt. 2025 bis Jän. 2026; Microsoft/LinkedIn Work Trend Index, Mai 2024.

Kapitel 2

Stand der Technik.
Rechtsrahmen.
Was andere schon tun.

Technik 2026

Drei Stufen, die man kennen muss.

KI ist nicht gleich KI. Für die Strategie zählt, welche Stufe wofür passt. Stufe anklicken.

Einsparpotenzial

Was KI an Zeit freimacht.

Kommunalverwaltungen zählen laut Studien zu den Bereichen mit dem höchsten KI-Potenzial.

26 Min.

Zeitgewinn pro Person und Arbeitstag (Selbstauskunft), Versuch der britischen Regierung mit 20.000 Bediensteten, 2024

Quelle
19 Min.

pro Tag, gemessen gegen eine Vergleichsgruppe ohne KI, britisches Sozialministerium, 2024/25

Quelle
82 %

der Beschäftigten in der Verwaltung können durch KI entlastet werden, IW Consult für Google, 2024

Quelle
8 h → 1 h

für ein Gemeindeprotokoll, Pilot mit 15 Gemeinden der Region Amstetten

Quelle

Rechnen Sie für Ihre Gemeinde

Vorsichtig angesetzt, unter den Studienwerten.

Annahmen: 200 Arbeitstage, 1.700 Jahresarbeitsstunden je Vollzeitstelle.


Stunden pro Jahr

Vollzeitstellen

Gegenwert pro Jahr

Einsparung heißt nicht Personalabbau: In den nächsten 13 Jahren gehen 44 % der Bundesbediensteten in Pension (Bundeskanzleramt, Dez. 2025). Gemeinden stehen vor derselben Frage. Gewonnene Zeit fließt in Bürgerkontakt und Qualität.

Rechtsrahmen

Der AI Act gilt. Auch für Gemeinden.

Die wichtigsten Fristen auf einen Blick. Punkt anklicken.

Grün

Öffentliche Informationen

Gemeindezeitung, Website, Kundmachungen.

Jedes dienstliche KI-Werkzeug mit Auftragsverarbeitungsvertrag.

Gelb

Interne Unterlagen ohne Personenbezug

Richtlinien, Vorlagen, Sitzungsunterlagen ohne Namen.

EU-Anbieter mit Vertrag, kein Training mit Gemeindedaten.

Rot

Personenbezogene und sensible Daten

Bürgeranliegen, Melde-, Sozial-, Personal- und Abgabendaten.

Nur in geprüften, EU-souveränen oder lokal betriebenen Lösungen.

Rechtsrahmen im Überblick: 13 Regelwerke und wofür sie in der Gemeinde gelten
RechtsrahmenWorum es gehtRelevant für
AI Act: KI-Kompetenz (Art. 4)Seit 2. Februar 2025 muss Personal, das KI einsetzt, ausreichende KI-Kompetenz haben.Jede KI-Nutzung: Schulung und Nachweis
AI Act: Transparenz (Art. 50)Seit 2. August 2026: Chatbots als KI erkennbar machen; KI-Texte für die Öffentlichkeit kennzeichnen, außer ein Mensch prüft und verantwortet sie; Deepfakes immer kennzeichnen.Bürger-Chatbot, Gemeindezeitung, Social Media
AI Act: Hochrisiko-KI (Anhang III)Strenge Pflichten ab 2. Dezember 2027, für öffentliche Stellen auch Grundrechte-Folgenabschätzung.Personalauswahl, Entscheidungen über Sozialleistungen
AI Act: Verbote (Art. 5)Seit 2. Februar 2025, z. B. Social Scoring.Kaum relevant, Grenze kennen
DSGVO und DatenschutzgesetzRechtsgrundlage, Auftragsverarbeitungsvertrag, Folgenabschätzung, Drittlandübermittlung, keine rein automatisierten Entscheidungen.Jede Eingabe personenbezogener Daten
Verschwiegenheit, DienstrechtGeheimhaltungspflichten gelten auch gegenüber KI-Anbietern.Was in welches Werkzeug darf
AVGDie Behörde entscheidet und begründet.Bescheide: KI nur für Entwürfe
AmtshaftungDie Gemeinde haftet, auch wenn ein Fehler aus einem KI-Entwurf stammt.Prüfpflicht für KI-Ergebnisse
InformationsfreiheitsgesetzSeit 1. September 2025; Gemeinden ab 5.000 Einwohnern veröffentlichen z. B. Verträge über 100.000 €, Anfragen binnen 4 Wochen.Gemeinden ab 5.000 Einwohnern proaktiv, alle bei Anfragen
UrheberrechtKI-Ergebnisse meist nicht geschützt; fremde Werke und Personenbilder beachten.Öffentlichkeitsarbeit
PersonalvertretungMitwirkung nach Landesrecht; AI Act verlangt Information vor Hochrisiko-KI am Arbeitsplatz.Einführung jeder Plattform
Vergaberecht (BVergG 2018)Regeln für die Beschaffung.Kauf einer KI-Plattform
NISG 2026 (NIS-2)Ab 1. Oktober 2026, Gemeinden ausdrücklich ausgenommen.Keine Pflicht, IT-Sicherheit trotzdem wichtig

Stand Oktober 2026, ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. Fristen nach dem im Sommer 2026 beschlossenen Digital Omnibus. Quellen: RTR KI-Servicestelle, Gemeindebund zum IFG, NISG 2026.

Marktanalyse Österreich

Wer bietet Software und KI für Gemeinden an?

Ein neutraler Überblick über Anbieter in Österreich, von der Gemeindesoftware bis zur KI-Plattform. Kategorie anklicken oder suchen.

Stand Oktober 2026, recherchiert aus öffentlich zugänglichen Quellen. Ohne Gewähr auf Vollständigkeit, keine Empfehlung. Ergänzungen und Korrekturen gerne per E-Mail.

Best Practice

Österreich ist schon unterwegs.

Region Amstetten

Gemeinde-KI für Protokolle

15 Gemeinden testen mit dem Gemeindedienstleister GDA eine KI für Sitzungsprotokolle. Aufwand pro Protokoll: von rund 8 auf 1 Stunde.

gda.gv.at

Niederösterreich & Oberösterreich

Gemeinderecht-Assistent

KI-Assistent, der Fragen zu Gemeindeordnung und Landesrecht mit Quellenangabe aus dem RIS beantwortet. Für Mandatar:innen und Amt.

gemeindeberater.spoe-amstetten.at

International

Messbarer Zeitgewinn

Britische Behörden haben Copilot an zehntausenden Arbeitsplätzen getestet: 19 bis 26 Minuten pro Person und Tag.

Studie DWP

Kapitel 3

Die KI-Strategie.
In drei Etappen.

Wohin wollen wir? Wo stehen wir? Wie kommen wir hin? Diese drei Fragen beantwortet die Gemeindeführung im Workshop gemeinsam.

Etappe 1

Vision: Wo wollen wir in zwei Jahren stehen?

Wir starten nicht mit der Technik, sondern mit dem Zielbild. Was soll die Gemeindezeitung Ende 2028 über das Gemeindeamt schreiben?

Gemeindezeitung · Dezember 2028

Der Mensch entscheidetKI liefert Entwürfe, Verantwortung bleibt im Amt.
Datenschutz zuerstKlare Ampel, welche Daten wohin dürfen.
Mehr Zeit für MenschenGewonnene Zeit fließt in Bürgerkontakt.
Klein starten, schnell lernenPiloten statt Großprojekt.
Etappe 2

Ausgangssituation analysieren

Ein ehrliches Bild: Was ist im Einsatz, wie digital arbeitet das Amt, was hilft und was bremst?

Bereits im Einsatz stehende Systeme

Antippen, was es in Ihrer Gemeinde gibt.

Grad der Digitalisierung

Wo sehen Sie Ihr Amt heute?

SWOT-Analyse

Typische Befunde aus Gemeinden. Feld antippen.

Rahmenbedingungen

Etappe 3

Strategie festlegen

Plattformentscheidung, Pfad mit Meilensteinen, Organisation und Change Management.

Plattformentscheidung

Was ist Ihrer Gemeinde wichtig? Prioritäten wählen, die Bewertung passt sich an. Ein Muster, im Workshop mit Ihren Gewichtungen.

Pfad mit Meilensteinen

Organisatorische Veränderungen und Change Management

KI-Verantwortliche:rEine Person im Amt hält die Fäden zusammen.
Key User je AbteilungVorbilder, die Kolleg:innen helfen.
DienstanweisungDatenschutz-Ampel, freigegebene Werkzeuge.
Schulung nach Art. 4KI-Kompetenz nachweisbar aufbauen.
PersonalvertretungFrüh einbinden, Sorgen ernst nehmen.
Abläufe neu denkenNicht nur Altes schneller machen.
Erfolge sichtbar machenZeitgewinn messen und erzählen.
Gemeinderat informierenBeschluss schafft Rückhalt.

KI-Check

Wo steht Ihre Gemeinde?

Zehn kurze Fragen, rund fünf Minuten. Sie sehen Ihr Ergebnis sofort. Die Antworten bleiben in Ihrem Browser, nichts wird übertragen.

Kapitel 4

Best Practice.
So sieht das aus.

Sechs Anwendungen aus dem Gemeindealltag. Die Beispiele sind fiktiv, die Arbeitsweise ist real. Die KI liefert, Menschen prüfen und geben frei.

Kapitel 5 · Das Angebot

Drei Halbtage.
Eine Strategie.

Ein kompakter Workshop für die Führungsebene Ihrer Gemeinde. Am Ende steht ein Strategiepapier, das der Gemeinderat beschließen kann.

1Halbtag 1

Einführung in die aktuelle Lage

  • Was KI heute kann, live vorgeführt
  • Mythen, Grenzen, Halluzinationen
  • Rechtsrahmen: AI Act, DSGVO, Haftung
  • Marktüberblick Österreich
  • Best-Practice-Beispiele aus Gemeinden

ErgebnisGemeinsames Verständnis und erste Ideenliste.

2Halbtag 2

Strategie entwickeln

  • Vision 2028 und Leitprinzipien
  • Ausgangssituation: Systeme, Reifegrad, SWOT
  • Rahmenbedingungen rechtlich, technisch, organisatorisch
  • Plattformentscheidung nach Kriterien
  • Pfad mit Meilensteinen, Change Management

ErgebnisStrategiegerüst mit Leitentscheidungen.

3Halbtag 3

Pilotanwendungen definieren

  • Ideen nach Nutzen und Aufwand bewerten
  • 2 bis 3 Piloten auswählen
  • Verantwortliche, Zeitplan, Erfolgskriterien
  • Erste Anwendung gemeinsam ausprobieren
  • Kommunikation an Team und Gemeinderat

ErgebnisPilotplan für die ersten 90 Tage.

Bürgermeister:inEntscheidet über Richtung und Ressourcen.
Zuständige:r Stadt- oder GemeinderatTrägt das Thema politisch.
Optional: Amtsleitung, ITBringt Praxis und Umsetzung ein.

Im Angebot enthalten

  • Vorgespräch zu Zielen, Teilnehmenden und Terminen
  • KI-Check für das Kernteam vorab
  • Konzeption und Moderation der drei Halbtage
  • Arbeitsmaterialien und Live-Beispiele
  • Strategiepapier als Grundlage für den Gemeinderatsbeschluss
  • Vor Ort in Ihrer Gemeinde oder online

Anbieterunabhängig: kein Verkauf von Software, keine Provisionen. Nach dem Workshop entscheidet Ihre Gemeinde frei, wie es weitergeht.

Bereit für den
ersten Schritt?

Ein unverbindliches Vorgespräch klärt, was Ihre Gemeinde braucht. Das Angebot erstellen wir passend zu Größe und Zielen.

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